Welcome in Ireland, Anja

mein Auslandssemester in Dublin und alles drumherum

16April
2011

last weekend ... Exams preparation

Der Heimflug rückt immer näher... Heute in einer Woche bin ich schon wieder zurück. Doch von Deutschland trennen mich nicht nur 1200 Kilometer, sondern auch noch vier weitere Klausuren. Das heißt ich verbringe mein letztes Wochenende hier fast ausschließlich am Schreibtisch. Michela ist seit gestern Abend bis Dienstag in London und so habe ich unser Zimmer für mich allein und vor allem die Möglichkeit ihren Schreibtisch zu benutzen. Ansonsten zwänge ich mich immer in die etwa 30 cm Lücke zwischen meinem Bett und Schreibtisch und ärgere mich über zu wenig Licht, da der Tisch in der Ecke des Zimmer steht.

Am Montag schreibe ich Marketing und Salesmanagement - zweiteres ist bei weitestem der größte Aufwand. Meine Zusammenfassung der Skripte und des Buches umfasst 48 Seiten, geschrieben in Word, Schriftgröße 11... Ich brauche einfach Zusammenfassungen an denen ich mich orientieren und mit denen ich lernen kann.

In Marketing bekommen wir eine Fallstudie, da benötigt man nicht ganz so viel theoretische Grundlage. Am Dienstag foglt dann noch Management und am Mittwoch Nachmittag Irish Economy. Dann bleibt mir noch der Donnerstag als letzter freier Tag hier in Irland bevor es nach Hause geht.

Ich sende euch einen lieben Gruß hier aus Dublin, ich freue mich euch bald wiederzusehen:)

 

 

10April
2011

The Brazen Head

Nachdem wir den Vormittag im Botanic Garden verbracht hatten (siehe vorigen Post), knurrte unser Bauch und wir beschlossen zum Lunch irgendwo einzukehren. Auf Claras Empfehlung hin, besuchten wir the Brazen Head, den ältesten Pub Irlands. Es gibt ihn seit 1198 und seitdem gingen wohl schon einige Guiness über die Theke. Nachdem ich die Karte studiert hatte, war ich mit dem üblichen Problem konfrontiert- mag ich nicht oder will ich nicht ausprobieren:D Irisches Essen und ich wurde bisher noch keine dicken Freunde.

Clara empfahl mir gebratene Hühnchenbrust in einer Guinesssoße. Leider wurde diese in Bacon eingerollt und schied somit aus. Auch das Hühnchen-Lachs Gericht konnte nicht punkten. Letztendlich entschied ich mich für Curry Hühnchen auf Ciabatta mit Gemüse und war gespannt, was die Iren für mich zauberten. Schon das kostete mich einige Überwindung. Ich war bisher erst einmal in Cork typisch irisch essen. Da war allerhand kurioses auf der Speisekarte, an das ich mich nicht rantraute. Schließlich aß ich, genauso wie Miri, der es ähnlich erging, eine Lasagne die mit Pommes serviert wurde. Sehr komische Kombination, aber die Lasagne war lecker. So, aber nun zurück zum heutigen kulinarischen Erlebnis...

Ich muss sagen: Es schmeckte wirklich gut. Hühnchen wie ich es mag; schön zart und leicht scharf gewürzt, dazu gebratenes Gemüse und Salat. Clara hatte sich zwei Würstchen mit Kartoffelpüree und Erbsen bestellt. Fast schon ein deutsches Gericht. Ich probierte ihr Würstchen und es schmeckte fast wie eine deutsche Bratwurst. Diesmal haben wir auch ein Vorher- Nachher Foto gemacht, sozusagen um unser Lunch im ältesten Pub Irlands festzuhalten und um zu zeigen dass es geschmeckt hat;)

The Brazen HeadGuiness is good for me, my goodness my guiness... eine sehr alte Guiness WerbungDie Bar; man beachte die Dollarscheine an den WändenLunchtimeLecker war's

10April
2011

Der wärmste Tag des Jahres...

in den vergangenen Wochen hörte ich immer von den sommerlichen Temperaturen in Deutschland- nicht ganz ohne Neid.  Hier in Dublin war es die zwar auch immer sonnig, aber die 20°C Marke wurde nie überschritten. Zudem hatte ich diese Woche ja einiges zu tun, so dass ich ohne hin nur an der frischen Luft war, um zur Uni und wieder nach Hause zu gehen.

Heute lockte herrlicher Sonnenschein. Der Sommer scheint seinen Weg auch auf die Insel gefunden zu haben. Clara hatte mich bereits Mitte der Woche gefragt, ob ich nicht mit ihr den Botanischen Garten besuchen wolle und heute  war das Wetter einfach perfekt dafür.

Gegen halb 11 machten wir uns mit dem Bus auf in Dublins Norden oberhalb der O'Connellstreet. Die Haltestellte liegt direkt gegenüber vom Eingang. Clara war schon einmal im Herbst dort gewesen, aber das ist natürlich kein Vergleich zur jetzigen Jahreszeit. Der Garten ist wirklich total  schön. Direkt am Eingang wird man von bunten und gut riechenden Blumen begrüßt- alles ist bunt und man riecht förmlich den Sommer.

In kreisförmigen Beeten gab es eine unglaulich große Anzahl von unterschiedlichen Tulpenarten zu bestaunen. Tulpen in allen Formen und Farben, darunter viele die ichz bisher noch in keinem Garten gesehen habe. Man kann entweder auf den Hauptwegen laufen oder bewachsene Pfade entlang schlendern. Der Garten ist in unterschiedliche Themengebiete aufgeteilt. Wir schlenderten durch den Park mit unterschiedlichen Baumarten und dem Chinesischen- und Rosengarten. Im Rosengarten blühte leider noch kein Röslein- mit Sicherheit noch zu früh. In der Anlage gibt es zudem mehrere Gewächshäuser, die jeweils in unterschiedliche Vegetationen eingeteilt sind. Clara und ich wanderten also durch die Flora Asiens, Australiens und Amerika, durchquerten einen Dschungl und besuchten einen Kaktusgarten. Dort fand ich sogar den von mir als Kind so geliebten "Streichelkaktus" und auch viele "Piek-Piek" Kakteen.

Die Anlage ist wirklich sehr gepflegt. Bei so einem Wetter wie heute, konnte man sich im Anschluss noch auf eine der Wiesen setzen oder legen und die Seele baumeln lassen. Uns fiel leider erst zu spät ein, dass wir auch ein Picknick hätten machen können. Nächstes Mal dann:)

Dublin hat uns heute wirklich das schönste Wetter beschert und wir hatten einen echt schönen Vormittag. Hier nun die bunte Fotovielfalt des Tages.

Am EingangGartenübersichtDie TulpenbeeteApfelbaumIm chinesischen GartenDer Rosengarten ohne blühende RosenEines der GewächshäuserKaffeepflanzeTeeOliveim DschungleUnser neues ZuhauseSonnentauder Streichelkaktusvor dem chinesischen Gartenauf der Wiese

09April
2011

Wochenüberblick...

Hallo ihr Lieben,

diese Woche habe ich nicht wirklich Zeit für den Blog gefunden. Hinzu kommt noch, dass ich mit allerhand beschäftigt war. Ich habe Bewerbungen geschrieben, mich mit Marketing und Sales beschftigt und am Freitag stand dann auch noch unsere finale Präsentation für unser Sales Projekt an. Die Präsi hat ganz schön viel Zeit in Anspruche genommen und wir haben uns 2 Mal im Vorfeld getroffen um sie durchzugehen. Die Herren meiner Gruppe haben es bis Donnerstag aufgeschoben sich mit ihr auseinander zu setzen und so probte ich mit Kristina alleine. Freitag war also mal kein freier Tag. Die Termine wurden über die Woche über verteilt- und wir "Glücklichen" erwischten Freitag morgen halb 10. Es lief dann aber alles ganz gut, bis auf ein paar Textunsicherheiten und Improvisationen der Herren. In der anschließenden Verhandlung mit unseren Dozenten, die die große Supermarktkette Tesco darstellten, konnten wir ebenfalls überzeugen und unseren Kleinen Feigling an alle 29 Tesco-stores in Dublin verkaufen. Im Anschluss waren wir erleichtert und freuten uns das endlich hinter uns gebracht zu haben...

Ihr seht also, diese Woche habe ich mich sehr viel mit der Uni beschäftigt und das wird auch am Wochenende nicht weniger werden. Diese Woche plagte mich außerdem eine Erkältung mit einer laufenden Nase und Husten. Ist aber schon um einiges besser geworden. Vielleicht werde ich das angekündigte gute Wetter nutzen, um mal ein bisschen raus zu kommen:)

Jetzt sind es nur noch gut 14 Tage bis ich wieder nach Hause fliege. Wo ist die Zeit geblieben? Die letzten Tage werden auch wie im Flug vergehen, denn ich habe ja einiges zu tun...

Ich hoffe es geht euch allen gut:) Liebe Grüße in die Heimat, bald bin ich ja wieder da

04April
2011

Horsemarket Smithfield...

Sonntag Morgen acht Uhr in Dublin. Ich liege nicht etwa im gemütlichen Bettchen; nein ich bin bereits mit Clo unterwegs in Dublins Westen zum Smithfield Pferdemarkt. Im Reiseführer wurde ich bereits im Januar auf ihn aufmerksam gemacht. Er findet traditionell seit mehr als 100 Jahren jeden ersten Sonntag im Monat auf einem großen Platz statt. Am ersten Sonntag im Februar sorgte starker Regen dafür dass ich nicht hinging, im März verpasste ich den Termin und deshalb wollte ich die letzte Möglichkeit  nutzen. Auf Clos Frage hin, warum ich denn gleich früh morgens da sein wollte, sagte ich dass sonst die besten verkauft worden seien. Sie schaute mich verdutzt an und ich musste ihr versichern, dass ich nicht vorhabe eines zu kaufen;)

Clo und ich waren etwa 35 Minuten zu Fuss unterwegs und als wir am Platz ankamen sahen wir schon von weitem die Polizei und einige Menschen und Journalisten. Dann sahen wir die ersten Pferde. Der Platz war riesig, aber es waren leider nur 7 kleinere Ponies an Pfosten gebunden und weiter hinten ein Irish Tinker. Wirklich schade, denn ein Polizist erzählte uns, dass heute sehr sehr wenig los sei und das daran läge, dass es der letzte Termin für den Pferdemarkt sei. Im März sei es wesentlich voller gewesen, der Platz wäre von Leuten und Pferden überfüllt gewesen. Nunja, heute waren mehr Polizisten als Pferde da.

Die Ponies waren echt knuffig, zwei von ihnen schienen höchstens ein oder zwei Jahre alt zu sein: Einige waren etwas verdreckt, aber alles in allem machten sie einen gepflegten Eindruck. Allerdings erschienen sie etwas scheu und ängstlich, so dass man annehmen konnt, dass sie von dem Händler nicht gut behandelt wurden. Wir beobachteten auch einen kleinen Jungen, der eines der Ponies erst streichelte und es dann auf den Kopf schlug und ihm Angst einjagte. Da wundert einen das Verhalten nicht.

Clo die Arme war extra mit mir mitgekommen und dass obwohl sie überhaupt nicht Pferde interessiert ist und sogar ein wenig Angst vor ihnen hat. Ihr war es wohl ganz recht, dass es nicht vor Pferden wimmelte, aber wir fanden es beide ein wenig schade, dass wir uns erstens so früh aus dem Bett begeben hatten und zweitens so weit gelaufen waren. Immerhin hatten wir einen morgendlichen Spaziergang von 1,5 Stunden, so kann man es auch sehen. Auf dem Rückweg bedauerte Clo es dann doch kein bequemes Pony erstanden zu haben um sich den Fussmarsch zu ersparen; aber bei der kleinen Größe der Ponies hätte sie ohnehin mitlaufen können.

Im Folgenden nun einige Fotos der Vierbeiner die wir angetroffen haben.

die beiden ganz jungenIrish Tinker

Liebe Grüße nach Deutschland, ich hoffe es geht euch giut. Lieben Dank für euren Blumengruß per mail:)

03April
2011

Saturday: Auf ein Eis

Clo und mich zog es heute in die Stadt. Vormittags war es so sonnig gewesen und nach getaner Arbeit wollten wir uns ein Eis gönnen. Im St. Stephen Center kauften wir uns je zwei Kugeln zum unglaublichen "Angebotspreis" von 3 Euro. In Deutschland kriegt man da fast ein Spagettieis für, aber ich kann mich nicht beklagen: das Eis war super lecker.

Später schlenderten wir dann noch durch einige Geschäfte, weil Clo einen Ersatz für ihre gestohlene Handtasche finden wollte. Leider blieben wir erfolglos- entweder war die Tasche zu klein, zu groß, hatte die falsche Farbe oder Form oder der Henkel war zu kurz oder zu lang. Die perfekte Tasche muss erst noch erfunden werden für die Clo;)

In der Nähe der Henrystreet fand wie jeden Samstag der Markt statt. An mehreren kleineren Ständen kann man dort zu günstigen Preisen Obst und Gemüse kaufen. Ich kaufte 2 Schalen Erdbeeren für 3 Euro, einen Bund Weintrauben und 10 Mandarinen für je einen Euro und eine Aubergine und eine Paprika. Man kann dort zwar billig Onbst und Gemüse kaufen, muss allerdings beobachten was einem so in die Tüte gepackt wird. Von Clos 6 Tomaten waren zum Beispiel schon 2 nicht mehr genießbar. Das hat sie aber leider erst zu Hause gemerkt. Anschließend waren wir noch im Lidl. Als wir uns auf den Nachhauseweg machen wollten, überrschte uns leider vor dem Ausgang heftiger Regen und sogar Hagel. Dabei war es doch am Vormittag so sonnig gewesen. Bepackt mit unseren Markttüten und Wasserflaschen entschlossen wir uns dennoch zum Bus zu laufen. Clo hatte auch immerhin noch eine Hand frei um den Regenschirm über uns zu halten während wir zum Busstop liefen. Zumindest versuchte sie es, denn letztendlich war meine linke Seite der Jacke komplett nass, meine Hose fast bis zum Knie und meine Schuhe komplett.

Gott sei dank kam direkt die Linie 122 und brachte uns nach Hause. Am Griffith College schien es auch gar nicht so stark geregnet zu haben wie im Stadtzentrum. Wer konnte auch damit rechnen bei so einem frühlingshaften Wetter in den letzten Tagen.

27März
2011

Plitsch Platsch mit Miri

Sonntagmorgen, halb elf in Dublin. Ich hatte mich am Vortag für 12 Uhr mit Miri verabredet um schwimmen zu gehen-Neben dem Jogging eine nette Möglichkeit hier sportlich aktiv zu sein. Man muss anmerken, dass in dieser Nacht die Uhren umgestellt wurden es  dementsprechend schon halb 12 war. Jedoch konnte ich aufgrund meines nichtvorhandenen Handys Miri weder erreichen, noch wusste ich, ob sie überhaupt darüber informiert ist, dass die Uhren umgestellt wurden. Einfach zum Treffpunkt laufen und sie nicht einmal erreichen können wollte ich auch nicht- gott sei dank trafen wir uns dann bei skype und verlegten unser Treffen auf halb 2. Nach einem halbstündigen Marsch zu Fuss erreichte ich den St. Stephen Green Park, unseren Treffpunkt. Mit einer Karte bewaffnet wollten wir das Fitnessstudio sportsco aufsuchen, das im Internet mit Dublins best Pool wirbt.

Es war sehr sonnig und angenehm mild und so war es für uns eher ein Sonntagsspaziergang, der sich aber wahnsinnig in die Länge zog. Wir waren etwa eine Stunde unterwegs und fanden das sportsco nachdem wir einige Male nach dem Weg gefragt und den falschen genommen hatten. Angekommen waren wir positiv überrascht und freuten uns gleich endlich "plantschen" zu können. Was wir nicht wussten war aber, dass es nur für Mitlgieder zur Verfügung stand und wir es nicht nutzen durften. Die Frau an der Kasse erklärte uns das zwar freundlich, war aber leider nicht bereit einen Kompromiss einzugehen. Wir hätten ja einen Probetag machen können, oder 5 Euro zahlen- nein, kein Zutritt für uns nicht-members und wir waren den langen Weg umsonst gelaufen.

Die gute Frau konnte uns aber noch ein anderes Schwimmbad empfehlen welches nicht allzu weit entfernt war. Es gehörte zu einem College und wir fanden es schließlich nach einem weiteren Fussweg von 20 Minuten.

An dieser Stelle möchte ich kurz anführen: 30 Minuten Fussweg zum St. Stephens Green Park, 60 Minuten bis zum sportsco und weitere 20 bis zu dem College wo endlich der Pool auf uns warten sollte.

Was soll ich sagen, er wartete wirklich auf uns. Dort angekommen, mussten wir wirkllich erst einmal überlegen, ob wir unser Sportprogramm nicht auf den vorherigen Fussmarsch begrenzen, denn es war alles andere als einladend-Ein kleiner grau/blauer Flachdachbunker ohne Fenster mit einem "einladenden" Eingang. Da der Weg ja ansonsten umsonst gewesen wäre gingen wir zumindest hinein. Wir sahen aus einiger Entfernung den Pool und beschlossen dass wir zumindest einige Bahnen schwimmen könnten. Für 4 Euro Eintritt erwartete uns eine 1950er Atmosphäre, sowohl in den Umkleiden als auch Duschen. Das Highlight war aber das Schwimmbecken selbst, welches eigentlich hellblau gestrichen, einen braunen Boden aufwies. Kurz gesagt, zogen wir dennoch unsere Bahnen und es war alles in allem ein netter Nachmittag. In Deutschland allerdings, wäre ein solches Schwimmbad schon lange geschlossen oder badegästelos. Wir nahmen es mit Humor- auch die Tatsache, dass wir eine Badekappe tragen mussten. Meine passte mir nicht annährend und die Hälfte meiner Haare hingen trotzdem raus. Also hier an dieser Stelle an die Betreiber des Schwimmbades: Testurteil mangelhaft in allen Punkten. Es gab nicht einmal Schliessfächer in denen man seine Sachen und Taschen verstauen konnte und wir mussten alles mit in den Schwimmbereich nehmen. Das Risiko, dass meine die nächste Tasche ist die geklaut wird und ich dann im Bikini nach Hause laufen darf war mir dann doch zu groß.Auch wenn es heute ein sehr sonniger Tag war in Dublin.

26März
2011

Where is Clos Bag?

Nächster Abend- Samstag... gegen vormittag bin ich gemütlich aufgestanden und hab mich der Arbeit gewidment. Die anderen schienen nicht so ganz zu wissen was sie nun mit ihrem einzigen kompletten Tag in Dublin anfangen sollen. Eigentlich war geplant in den Botanischen Garten im Norden Dublins zu fahren- da machte aber der bewölkte Himmel und der Nieselregen einen Strich durch die Rechnung. Dann hieß es auf zur Wikingertour. Kurz zur Erläuterung: Bei der Tour, die eigentlich für Kinder ist, fährt man in einem Amphibienfahrzeug zunächst über Dublins Straßen vorbei an den ganzen Sehenswürdigkeiten und dann gehts auf die Liffey. Achja, bei dem ganzen Spass trägt man einen Wikingerhelm und ein "waschechter" Wikingeranführer sorgt für Stimmung. Klingt lustig, kostet aber 25 Euro und ich konnte drauf verzichten;) Letzten Endes waren Clo, Clara, Steffie und noch ein paar andere im Koboldmuseum. Da ist wohl recht niedlich. Da ist alles so groß gebaut, dass es einem vorkommt als wäre man selbst nur 30 cm groß. Zudem erfährt man allerhand wissenswertes und mystisches über die Existenz der kleinen Kobolde und ihre Geschichten.

Am Abend war ich dann mit dabei und wir waren einen Chickenburger essen bei Mess McGuires. Dann wollten die besagten Damen des letzten Eintrages erneut ins Mezz. Da der Eintritt frei ist und ich nicht alleine nach Hause laufen wollte, bin ich mitgegangen. Zu meinem Glück gefiel es Michela, Chiara und  Marianna auch nich so super- wie soll man denn auch zu der gruseligen Musik tanzen- und wir sind gegen halb 1 nach Hause gelaufen. Clo und der Rest blieb noch mit Steffie im Mezz, da sie in dieser Nacht schon wieder zum Flughafen musste und sie um 3 ein Taxi dahin nehmen wollte.

Auf dem Nachhauseweg bekam ich dann über Claras Handy einen Anruf von Clo. Sie hatte mein Handy bei sich in der Jackentasche gefunden. Ich musste es wohl anstatt in meine in ihre gesteckt haben. Nunja dachte ich, immerhin hat sie es und ich kann es morgen abholen.

Doch dem sollte nicht so sein, denn am nächsten Morgen erwarteten mich bad news. Clo wurde in der Nacht nämlich ihre komplette Handtasche geklaut und in dieser war eben auch mein Handy. Wie ärgerlich. Warum hatte ich es ausgerechnet in Clos Jackentasche gesteckt, warum sie es dann in ihre Handtasche und warum um Himmels willen wurde diese dann auch noch gestohlen? Was sollte ich machen. Ich konnte Clo keinen Vorwurf machen; außerdem hatte es sie ja selbst hart getroffen: Die Tasche war weg und in der Tasche war einfach alles: Ihr Portemonaie, Geld, Perso, Kreditkarte, andere wichtige Karten, Handy und allerhand persönliche Sachen und Erinnerungsstücke. Arme Clo. Nunja, ich bin auch arm dran, denn ich habe nun kein Handy mehr. Vorallem hatte ich die Woche vorher noch 20 Euro aufgeladen und höchstens 6 davon verbraucht. Ich bin jetzt also nicht mehr erreichbar und lebe ein handyloses Dasein... Für die letzten 4 Wochen lohnt es sich einfach nicht ein neues zu kaufen, vor allem da ich es in Deutschland nicht benutzen kann. Wir sind also auf den email und skype Kontakt angewiesen, ihr Lieben.

 

25März
2011

Wochenende

It's weekend. Ok, hier lassen sich alle Tage die nach Donnerstag folgen als Wochenende definieren. Nachdem ich ein bisschen Zeit für das Sales Project investiert habe, ein bisschen in Sales Management und ein bisschen weniger in Marketing, hielt es mich Freitag Abend nicht mehr am Schreibtisch. Über das Wochenende waren Steffi, Marjorie und Justine zu Besuch in Dublin. Zwar habe ich nicht lange mit ihnen etwas zu tun gehabt, da ihr Semester beendet war als meines gerade begann im Januar, aber ich ließ mich von der allgemeinen Euphorie gerne anstecken.

Den Abend verbrachten wir in Chiaras Flat. Alle ihre Mitbewohnerinnen waren ausgeflogen und somit hatte sie quasi sturmfrei. Es war eine große und lustige Runde. Wir aßen Pizza, tranken Cider und gegen 22 Uhr machten wir uns auf ins Templebarviertel. Im AD Pub (hihi, da zieht es uns mittlerweile jede Woche hin) verbrachten wir etwa 2 Stunden und warteten auf den Anruf von Marjorie und Justine. Während Steffie schon am Freitag Vormittag in Dublin ankamen, sollten die beiden anderen erst nach Mitternacht ankommen. Letztendlich war es dann weit nach 1, als die beiden auftauchten. Wir wechselten ins Mezz, da die beiden dort sehr viele Abende verbracht hatten und noch einmal hin wollten. Das Mezz ist eine Art Kellerdiskobar und lässt sich wie folgt beschreiben: Dunkel, überfüllt und Rock- und Alternativmusik, falls man es noch Musik nennen kann. Also überhaupt nicht mein Fall. Zudem herrschte ein "angenehmes" Saunaklima jenseits der 30°C Marke. Ich wäre zu gerne im AD Pub geblieben, aber was soll man machen. Immerhin sind die beiden extra nach Dublin gekommen um alle noch einmal wiederzusehen und feiern zu gehen. Zumindest in den Stunden vorher hatten wir ordentlich Spass. Marjorie und Justine kramten allerhand St. Patricks Day Accessoires im Appartment von Chiara hervor- immerhin hatten sie diesen vor 2 Wochen ja verpasst. So kam es dass einige von uns 2 Wochen nach dem St. patricks Day mit Kleeblätter Haarreifen und Kleeblättersonnenbrillen ausgestattet durch den Pub tanzten.

Apartmentparty bei Chiaraausgeliehen...:D

24März
2011

Heimflug gebucht...

Hallo ihr Lieben,

jetzt sind es nur noch etwa vier Wochen hier fuer mich bevor es wieder zurueck nach Deutschland geht- und nur noch drei bis die Klausuren anstehen. Gott sei dank ist es ja heir ein wenig entspannter als in Dortmund und ich muss lediglich 5 Klausuren schreiben; alle in einer Woche allerdings. Das Wochenende werde ich dazu nutzen um mir mal einen Ueberblick ueber die Themen zu verschaffen und mit Sales Managament anzufangen.

Ich habe jetzt einen Heimflugtermin gefunden- am 22. April habt ihr mich wieder. Ich fliege gegen 17.40 Ortszeit hier in Dublin ab und bin dann hoffentlich um 20.30 Uhr zurueck in Duesseldorf. Clara und ich werden zusammen zum Flughafen fahren. Sie fliegt bereits 2 Stunden fruer ab, aber dann muss ich nicht alleine warten und die einstuendige Busfahrt zum Flughafen ist dann auch nicht so oede.

Also, ich denke die Wochen vergehen genauso schnell wie die bereits vergangenen und ich freu mich euch bald alle wiederzusehen :)

Sonnige Gruesse aus Dublin, heute braucht man nicht einmal eine Jacke hier.

Anja

24März
2011

20.03: ein paar Stündchen in Galway

Da wir am Sonntagmorgen bereits um 11 Uhr aus unserem B&B auschecken mussten und unser Bus erst am Nachmittag fuhr, verbrachten wir noch einige Stunden in Galway selbst. Obwohl Galway für irische Verhältnisse recht groß ist, so hat der Stadtkern doch seinen Ursprung behalten-klein, traditionell und urig. Die Hauptstraße mit vielen kleineren Geschäften lässt sich schnell durchlaufen. Wir sind dann noch am Fluss entlang gelaufen, haben einen kleinen Mittagssnack gegessen und sind dann am Kanal zurück zum Buszentrum gelaufen. Eine sehr niedliche Tradition sind die so genannten Claddagh- Ringe aus Galway. Es gibt sie in Silber oder Gold- das Motiv ist immer das Gleiche: Zwei Hände umfassen ein Herz. Früher hat man diesen Ring jungen Frauen geschenkt und sie haben ihn so lange an ihrer linken Hand getragen bis sie verlobt waren. Dann wurde der Ring an der rechten Hand getragen. Weiterhin konnte man noch nicht vergebene Frauen daran erkennen, dass sie den Ring so trugen, das die Spitze des Herzens von ihnen weg zeigte, wohingegen sie bei vergebenen Frauen zum eigenen Herzen zeigte. Die Ringe gibt es in nahezu jeder Preisklasse in Galway und  wir haben einen Laden besucht, in dem die Ringe seit 400 Jahren per Hand hergestellt waren. In einer Art kleinem Museum konnte man sehen, wie die Ringe zu dieser Zeit gefertigt wurden und sich in einem Gästebuch verewigen.Um 15 Uhr fuhr unser Bus dann zurück nach Dublin. Nach den beiden Tagestouren waren wir ziemlich erschöpft, aber verbrachten den Abend noch in der Headlinebar, da es für Lisa die letzte Möglichkeit war diese zu besuchen. Nächsten Samstag fliegt sie schon zurück nach Hause.

Das war soweit mein Bericht von unserem kleinen Wochenendausflug nach Galway. Hier noch einige Aufnahmen vom letzten Tag:

Die alte Ringschmiede, oben sieht man den Ring ganz gutein süßer Spielzeugladen

 

24März
2011

19.03: Connemara

Bei Connemara denke ich zuerst an die weißen Ponies der gleichnamigen Rasse. Ihren Namen haben sie von ihrem Herkunftsort, der Connemaragegend nördlich von Galway. Am zweiten Morgen unserer Reise ging es erneut um 10 Uhr morgens los. Nach etwa einer halben Stunde begann das County Connemara und man merkte förmlich, dass sich auch die Landschaft änderte. Es wirkte alles sehr gruen und steinig und wir fuhren eine ganze Zeit lang an der Kueste entlang. Der erste Stop war an einem felsigen Strandabschnitt.

Frühling in IrlandIrisch

Danach ging es weiter ins Hinterland Connemaras. Die Landschaft war geprägt von einigen kleinen Farmhäusern, auch Cottages genannt und mit Steinmauern umrandeten Feldern. Wir hatten ein sehr spezielles Exemplar von Busfahrer erwischt an diesem Tag, der sich sehr gerne selber reden hörte. Von Beginn erzählte er zwar auch allerhand wissenswertes ueber die Region, die Geschichte und auch Allgemeines ueber Irland, aber da er kein Ende fand, war das wirklich nervtötend und ermüdend. Waere er nicht der Fahrer gewesen, hätten wir ihn mit Sicherheit irgendwo ausgesetzt. Aber so waren wir gezwungen ihm zu lauschen und das fuehrt dazu, dass ich meinen Blogeintrag jetzt mit allerhand Hintergrundwissen spicken kann. So sind zum Beispiel die aus Steinen gebauten Mauern nicht nur ein Schutz der Felder vor Insekten und anderen Tieren, sondern dienten auch dazu den Besitz zu kennzeichnen- verstarb ein Farmer, so wurde sein Farmland an die Söhne weitergegeben und so wurde das zu bearbeitende Land  pro Farmer immer kleiner mit der Zeit, bis die Familien am Ende nicht mehr davon leben konnten. Und die Landwirtschaft war in den früheren Jahrhunderten die Einkunftsquelle der meisten Menschen hier, besonders die Kartoffel. Während der Kartoffelseuche starben etwa zeri Drittel der Farmer an der daraus entstandenen Hungersnot und die Population sank dramatisch. Man konnte sich wirklich vorstellen, wie hart es gewesen sein muss, von einem Kartoffelfeld zu leben, welches nicht größer ist als die meisten Gärten von Reihenhäusern.

Das Land wurde immer hügeliger und wir fuhren durch ein großes Tal. Die Hänge waren komplett von einem gelb-goldenen Gras bewachsen, welches nicht einmal im Sommer Grün wird. Wir kamen an einem Fluss und an einer Art Wasserfall vorbei, den ich eher als Bach bezeichnet hätte.

Als letzte Station hielten wir am Kylemore Abbey mit dem angrenzenden Victorian Walled Garden. Das Schloss war ursprünglich ein Hochzeitsgeschenk eines Königs zur für seine Tochter- ein nettes Geschenk, oder? Heute ist das Schloss, welches eher an eine Burg erinnert, laut Busfahrer das am meist fotografierte Motiv Irlands, sogar vor den Cliffs of Moher. Warum? Das haben wir uns auch gefragt. Während das Wetter den ganzen Tag ueber recht nett war, begann es nach unsere Ankunft leider zu regnen. Wir besuchten kurz den Garten aus dem 15 Jahrhundert, in dem es leider um diese Jahreszeit noch nicht viel Buntes zu entdecken gab und danach warfen wir einen Blick auf das Schloss. Zurück im Bus schlief ich ein und wachte erst wieder auf als wir zurück in Galway waren.

Kylemore AbbeyLucil

Im großen und ganzen war auch dieser Tagestrip ganz nett, auch wenn das Abbey jetzt nicht das Highlight des Tages war. Die Landschaft hat auf jeden Fall einen unverwechselbaren Charakter und zumindest habe ich auch einige von den echten wilden Connemara Ponies gesehn. Mit dickem Fell und langer im Wind wehender Mähne standen sie auf den kargen Wiesen und schauten dem Bus hinterher der durch ihr Zuhause fuhr...

 

23März
2011

Endlich hab ich ihn wieder...

Hallo ihr Lieben,

ich habe endlich meine Laptop wieder und er funktioniert sogar. Ich war jetzt 10 Tage laptoplos und musste die Erfahrung machen, dass es nicht selbstverständlich ist dass der Laptop wieder funktioniert nachdem man ihn zu einem Pc Service bringt und sogar einen ueberteuerten Preis zahlt. Nunja nun geht er wieder und ein netter Mitarbeiter der IT-Abteilung unserer Uni hat mir dann kostenlos einen neuen Virenschutz installiert. Auf das er nie wieder meinen Pc heimsucht der Übeltäter;)

Jetzt kann ich endlich vom vergangenen Wochenende berichten, das wir in Galway im Westen Irlands verbracht haben. Galway zaehlt zu den Staedten die man einfach besucht haben muss, denn um Galway herum gibt es einiges zu sehen, aber dazu dann mehr in meinem naechsten Eintrag...

Ich hoffe es geht euch allen gut, liebe Gruesse in die Heimat :)

23März
2011

18.03: Weekend in Galway

Freitagmorgen 4.20 Uhr Ortszeit- mein Wecker klingelte und Galway rief.  Das Wochenende verbrachte ich mit Clothilde und Lucile, beide aus Frankreich, in Galway und Umgebung. Wir hatten im Vorfeld Tickets fuer den Citylinkbus gekauft, der Dublin und Galway miteinander verbindet und etwa 2 Stunden und 45 Minuten fuer die etwa 220 Kilometer lange Strecke braucht. Da wir bereits geplant hatten um 10 Uhr die erste Tour von Galway aus zu starten mussten wir frueh los. Um 5.45 fuhr der Bus im Dunkeln von Dublin aus los und gegen 8.15 waren wir dann in Galway an der Busstation. Wir kauften uns unser Fruiehstueck in einem  Supermarkt und machten ein kleines Picknick. Das Wetter schien auf unserer Seite zu sein; es war recht sonnig und mild.

Um 10 startete dann unsere Tour von der Busstation aus. Wir wollten unbedingt die Cliffs of Moher sehen und entschieden uns dann fuer ein Kombiangebot aus Cliffs of Moher Tour an diesem Tag und der Connemara-Tour am Samstag.

Mit dem Bus ging es dann los in Richtung Sueden von Galway, meistens entlang der Kueste mit mehreren Stops. Den ersten  machten wir auf einer Farm. 8 Leute der Gruppe, inklusive uns, hatten ein blaues Ticket bekommen und hatten so die Moeglichkeit zu einer kostenlose Walkingtour durch The Burren, eine mehrere tausend Jahre alte Gesteinslandschaft. John, der Sohn der Farmerfamilie fuehrte unser kleines Grueppchen erst ueber die Wiese hinter dem Hof und dann in das Gelände. Er erzaehlte allerhand Wissenswertes ueber die Vergangenheit der Gegend und die Nutzung des Geländes. So ist The Burren zum Beispiel die einzige Gegend in der man die Kuehe im Winter auf den Berg treibt und nicht abwärts, da in Irland normalerweise kaum Schnee faellt im Winter und sie dort gut ueberwintern koennen. Zumdem erfuhren wir, dass The Burren unter Naturschutz stehen und jeweils gebietsweise in Privatbesitz sind. Zu Zeiten der Kartoffelseuche hat man eine Art Mauer ueber The Burren bauen lassen um Leuten Arbeit zu geben und sie somit ernaehren zu koennen. Diese Mauern konnte man noch deutlich auf den Hängen erkennne. So das ist dann genug zum geschichtlichen Hintergrund.

Es war ein etwa halbstuendiger Aufstieg, der uns ein wenig aus der Puste brachte. Weit oben herrschte ein rauer Wind und es war ganz schoen kalt. Wir machten halt an einem speziellen Baum, ueber den John erzaehlte, dass er der so genannte Problemtree waere. Wenn man ein Problem mit sich herumtraegt, so soll man ein Stueck Papier oder Stoff nehmen und es an den Baum binden und an das Problem denken. Symbolisch lässt man sein Problem dann auf dem Burren zurueck.

Village of Oughtmara in the heart of the Burrenueber die Wiese...in the BurrenDer ProblembaumWegmarkierungen

Nach dem Abstieg verbrachten wir noch etwa eine Stunde auf der Farm. Wir tranken einen heißen Kakao und besuchten zwei niedliche Lämmchen die erst eine Woche alt waren. Zuckersuess und das gleich im Doppelpack. Clo durfte eines auf den Arm nehmen.

Später sammelte uns dann der Bus wieder ein und nach einer kurzen Mittagspause in Lisdoonvarna fuehrte unser Weg endlich zu den Cliffs of Moher...

... Ich kannte die Cliffs ja schon von zahlreichen Fotos, aber ich muss wirklich sagen dass sie mich dennoch beeindruckt haben. Von der Besucherplattform aus fuehren zwei Wege rechts und links an den Steilklippen entlang. Die Klippen reihen sich aneinander und teilweise kann man wirklich direkt am Abgrund stehen und auf den Atlantik blicken, der 200 Meter unter einem gegen die Klippen peitscht. Mittlerweile gibt es befestigte Wege fuer Besucher, da schon einige Menschen den Tod in der Tiefe fanden. An einer gewissen Stelle endet dieser Weg dann und man kann nach einem Warnschild noch eine Art Pfad weiter entlang laufen. Am Anfang war es ein wenig bedeckt und es nieselte, aber dann klärte der Himmel auf und wir hatten eine super Sicht auf die Klippen und die Sonne spiegelte sich im Meer. Wunderschoen, aber seht am besten selbst:

The Cliffs of MoherDie Sonne kommt raus

Beim nächsten Eintrag berichte ich dann über unsere Connemara Tour.

17März
2011

Happy St. Patricks Day...

17. Maerz:  Der Nationalfeiertag zu Ehren des heiligen St. Patrick wird in ganz Irland gefeiert und wir waren mitten drin im turbulenten Treiben in Irlands Hauptstadt, das so rein gar nichts mehr mit einem christlichen Brauch zu tun hatte.

Schon etwas komisch sich in der sonst so fremden Farbe Gruen zu schmuecken und sich die irische Flagge und dazu ein Kleeblatt frueh morgens auf die Wange zu malen und dann loszuziehen. Von Karneva hatte es schon etwas, nur halt alles in Gruen.

Auf geht'sDie Uebersetzung spare ich mir;)

Um 10 Uhr trafen wir uns an der Headlinebar um uns in Richtung Zentrum aufzumachen. Die Parade sollte um 12 Uhr stattfinden, aber da man aufgrund der Menschenmassen die schon die Tage zuvor durch Dublin stroemten darauf schliessen konnte, dass es ein 'wenig voller' werden wuerde, wollten wir rechtzeitig los und einen Platz recht weit vorne ergattern um moeglichst viel von der Parade zu sehen. Bereits gegen halb 11 war reges Treiben und viele Gruene tummelten sich auf Dublins Strassen. Wir fanden einen netten Platz recht weit am Ende der O'Connellstreet, von dem man einen recht guten Blick hatte. Dafuer mussten wir uns aber auch bis zum Beginn der Parade die Beine in den Bauch stehen. Von kurz nach halb elf bis etwa zwanzig vor eins dauerte es, bis die erste Musik zu hoeren war und es los ging... Was dann folgte ein bunter und internationaler Mischmasch mit einigen Klecksen irischer Kultur und zahlreichen Kuenstlern und Musikern. Eines war die Parade mit Sicherheit, naemlich kreativ und bunt, sehr bunt. Ich denke da kann ich die Fotos eigentlich fuer sich sprechen lassen.

O'ConnellstreetCloEs gibt ihn noch, den heiligen St. Paddy: mit gruener SonnenbrilleStart...

In diesem Sinne: Happy St. Patricks Day und liebe Gruesse nach Deutschland :)

Am Nachmittag waren wir dann noch etwas entfernt vom Trubel in der Headlinebar gegenueber vom Griffith College und gegen Abend im Templebarviertel.  Nachdem wir uns durch das Fitzsimons und den Auld Dubliner Pub im wahrsten Sinne des Wortes haben schieben lassen, haben wir beschlossen dass wir es Gut sein lassen...

100% Irish:DClara und LisaTemplebarueberfuelltin der Headlinebarim AD Pub

16März
2011

Die Vorbereitungen laufen...

Morgen ist St. Patricks Day und bis auf eine kleine Packung Schminke in Gruen, Weiss und Rot habe ich noch gar nichts. Deshalb habe ich mich nach der Uni mit Clara, Kristina und Miriam getroffen und wir haben Carolls, dem groessten Souvenir- und Fanartikelladen, einen Besuch abgestattet. Man muss sich das so vorstellen: 2 Etagen, ueberall Gruen, jetzt kurz vor St. Patricks Day wird man fast erschlagen von zahlreichen Hueten, Muetzen, Kleeblaettern, Baerten und allem was einen so schmuecken koennte. Ich habe schliesslich einen kleinen niedlichen Hut gekauft und eine Kleeblattgirlande. Anschliessend noch ein billiges Langarmshirt in Groesse 42. Keine Sorge, ich habe nicht ploetzlich 15 Kilo zugelegt, das Shirt will ich ueber meine Jacke oder zumindest einen dicken Pulli ziehen, jenachdem wie das Wetter morgen ist. Bisher sieht es danach aus, als wuerde der St. Patricks Day 2011 ein sonniger werden. Wollen wir es hoffen, denn es waere sehr schade 3 Stunden im Regen stehen zu muessen. Fuer das Shirt und die Girlande habe ich schon eine kreative Bastelidee. Es wird nur so viel verraten: Ich werde mich mit Kleeblaettern schmuecken;)

Clara und ichCarolls

Also voller Vorfreude sende ich liebe Gruesse in die Heimat, ich habe gehoert, dass in Deutschland der Fruehling Einzug erhalten hat:)

13März
2011

Howth again

Miriam hatte uebers Wochenende ihre beiden Freundinnen zu Besuch da und bei dem schoenen Wetter das der Sonntagshimmel ueber Dublin uns zu bieten hatten, beschlossen wir nach Howth an die Kueste zu fahren. Es war recht viel los in dem kleinen Kuestenoertchen und wir verbrachten ein wenig Zeit rund um den Hafen. Im Hafenbecken fanden wir dann 4 oder 5 Seeloewen, die mal faul im Wasser lagen und mal wild miteinander herum spielten. Sie waren wirklich lustig mit anzusehen und der Publikumsmagnet an diesem Nachmittag. Leider hielt das gute Wetter nicht an und es begann zu regenen und ein eisiger Kuestenwind zog auf. Da sieht man mal wieder wie schnell sich das Wetter aendern kann hier, aber schoen wars trotzdem. Es folgen ein paar Bilder des Tages.

blauer Himmel und Sonne ueber dem Griffith Collegeueber der Liffeyund auf der O'ConnellstreetTrainstation

08März
2011

Und dann trafen wir ihn...

Dienstag Abend hatten wir beide eigentlich geplant in die Purtykittchen zu gehen, wo die Studiparty stattfinden sollte. Allerdings waren wir beide ziemlich müde am Abend und wollten nicht 10 Euro Eintritt zahlen und deshalb zogen wir es vor nur ein wenig ins Templebarviertel zu gehen.

Für Miri war es der erste Besuch in der Temple Bar. Es war für Dienstag Abend recht voll; das lag vielleicht daran, dass die beiden jungen Musiker es verstanden für Stimmung zu sorgen. Wir hatten wahnsinniges Glück, denn es wurde plötzlich ein Tisch direkt vor dem kleinen Podest der Jungs frei und wir saßen sozusagen erste Reihe. Wir tranken einen Baileys auf Eis, guter Bierersatz;) Zu später Stunde mussten wir herzlich lachen, denn zu uns gesellten sich zwei Jungen. Sie schienen nicht einmal die 18 überwunden zu haben und ihr  Vater war auch dabei. Das beste war aber als sie sagten, dass sie ebenfalls hier studieren- nämlich Englisch weil sie die 11. Klasse hier verbringen. Miri und ich verabschiedeten uns möglichst schnell. Ich verstehe immer noch nicht warum Miri es so eilig hatte. Es sind doch nur 8 Jahre Altersunterschied;)

Hard Rock Cafe DublinMiri und der Baileys

Kurze Zeit später trafen wir dann aber jemand ganz besonderen. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, wie lange er schon auf dieser Bank auf uns gewartet hat. Zunächst diente er nur als Taschenhalter, bot mir aber daraufhin an neben ihm Platz zu nehmen. Okay, zugegebener Maßen ist er vielleicht ein wenig klein und sieht auch schon so aus als hätte er die besten Jahre seines Lebens bereits hinter sich- aber über den kleinen Bussi auf die Wange hat er sich wirklich gefreut und wir mussten ihm versprechen, dass wir bald wieder kommen. Er versprach an gleicher Stelle auf uns zu warten, bei Sonne und Regen und bei  Tag und  bei Nacht...Eine andere Wahl hat er ja auch nicht.

 

Lieben Gruß nach Deutschland

 

 

 

07März
2011

Montag Morgen halb elf in Dublin...

und schon beginnt eine neue Woche. Am Sonntagabend habe ich mich noch an das Salesassignment gesetzt und am Montag Morgen haben Miri, Kristina und ich uns im Milk and Honey getroffen um die Endfassung zu prüfen. Wir saßen im Milk and Honey und haben Latte Macchiato getrunken und endlich konnte ich mal ein Foto machen von der Cafékunst. Der Besitzer des Milk and Honeys zaubert nämlich tolle Motive mit dem Milchschaum in die Tasse. Ich beobachte ihn immer ganz fasziniert.

Kristina und MiriamMiriam: Los Anja, trink mal einen Schluck und arbeite nicht nur

einen lieben Gruß und einen guten Start in die Woche:)

06März
2011

Wortmeldung...

Von Mittwoch bis Sonntag habe zusammen mit Basti schöne Tage in Dublin verbracht. Wir wohnten im Maldron Hotel auf dem Parnell Square am oberen Ende der O'Connell Street. Am Donnerstag musste ich nochmal zur Uni, aber dann hatten wir sozusagen ein verlängertes Wochenende. Wir  Dublin erkundet, eine Hop-on Hop-off Bustour gemacht und haben  viele Kilometer zu Fuss zurück gelegt.

Unterwegs auf der HenrystreetBlick auf den SpireEntlang der Liffeyauf der O'Connell StreetCentral Post Officeerste BlütenGrafton StreetGuiness Brauerei

Am Mittwoch Abend habe ich ihn am Flughafen abgeholt und noch am späten Abend hat Basti dann sein erstes Guiness in einem Pub im Templebarviertel probiert.

Unterwegs in der TemplebarHard Rock Café Dublin

Am Donnerstag waren wir in der Innenstadt und abends im AD-Pub. Am Freitag stand dann die Bustour an. Wir sind mit einem Doppeldecker durch ganz Dublin gefahren. Basti hat also alles wichtige von Dublin gesehen und ich habe versucht Dublin in einigen weiteren Fotos einzufangen. Nach einem Latte Macchiato im Milk&Honey war der Freitag Abend dann eher ruhig. Ich musste auch noch etwas für Business Communication machen.

Am Samstag war Bray südlich von Dublin gelegen unser Ziel. Basti sollte auch mal aus der Stadt rauskommen und in Bray liegt direkt an der Küste. Mit dem Bus ging es von der O'Connell Street aus ungefähr eine Stunde mit dem Bus Richtung Bray. Bray selbst ist ein sehr kleiner Ort und wir gingen ans Meer. Es konnte zwar nicht mit den Küstenbschnitten mithalten die ich während unserer Autotour gesehen hatte, aber immerhin war Basti mal am Atlantik;) Von Bray aus wollten wir nach Enniskerry, einem Nachbarort fahren und dort das Powerscourthouse und den dazugehörigen Garten besichtigen. Außerdem lockte der höchste Wasserfall Europas. Lieder machte uns der Bus auf den wir mehr als eine Stunde warten mussten und der etwa 40 minütige Fussweg einen Strich durch die Rechnung, denn als wir ankamen konnten schon keine Besucher mehr in den Garten. Das Haus machte bereits um 16 Uhr zu und wir waren durch den Bus etwa 2 Stunden später da als geplant. Als wir erfuhren, dass es bis zum Wasserfall noch rund 8 Km sind und dieser auch nur bis 17 Uhr besichtigt werden konnte, beschlossen wir es bei einem Spaziergang zu belassen und machten uns dann auf den Weg in Richtung Enniskerry Stadt um den Bus in Richtung Dublin zu nehmen.

Als wir nach etwa 70 Minuten Fahrzeit wieder in Dublin ankamen war es schon dunkel und uns taten die Füße vom vielen laufen weh.

Samstagin Bray am Meer

Am Abend waren wir dann mit Miri, Lars und Bene zuerst in einer spanischen Bar mit dem Namen Solas, dann in einem gegenüberliegenden Pub und später im Copper Face Jacks. Diesen Club können wir nur empfehlen:) Gegen drei Uhr nachts machten wir uns mit Miri auf den Nachhauseweg.

Miri und ich

Am Sonntag konnten wir dann Dank des Latecheckouts ein wenig länger schlafen und gegen 14 Uhr brachte ich Basti zurück zum Flughafen.

Die Tage vergingen wie im Flug, schön war's :-*

An alle anderen einen lieben Karnevalsgruß. Ich finde es so schade, dass Karneval dieses Jahr ohne mich stattfindet. Aber immerhin ist hier ja am 17. März der St. Patricks Day an dem hier eine große Parade stattfindet und wir uns in der Farbe Grün verkleiden. da freue ich mich umso mehr drauf;)

kleiner Frühlingsgruß

 

 

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